Der Rasierhobel

“völlig unbegründet in den Hintergrund gerückt”

Zu aller erst erzähle ich euch kurz etwas über den Rasierhobel, den gibt es nämlich bereits seit dem 1. Weltkrieg .

Ein Rasierhobel ist ein Rasierer zur Nassrasur. Bei diesem Rasierer wird eine Rasierklinge verwendet, diese schaut nur ein wenig hervor , um größere Schnittverletzungen zu vermeiden. Deshalb wird der Rasierhobel in Abgrenzung zum Rasiermesser auch als Sicherheitsrasierer bezeichnet. Die Hobelrasur war die vorherrschende Rasurmethode in den großen Industriestaaten vom Ersten Weltkrieg bis in die 70er Jahre. Anschließend wurde das Prinzip zum gegenwärtig gängigen Systemrasierer weiterentwickelt. In Europa und Nordamerika rasieren sich heute nur noch wenige Personen mit Rasierhobeln. In Ländern wie Japan, Indien, Pakistan und Ägypten finden sich Rasierhobel dagegen noch im alltäglichen Gebrauch.

” 1901 entwickelte King Camp Gillette zusammen mit William Nickerson den Sicherheitsrasierer mit einer dünnen, doppelseitigen Klinge aus Bandstahl. Anders als Rasiermesser- oder Keilhobelklingen musste diese nicht mehr abgezogen und geschärft werden, sondern wurde nach ein paar Rasuren durch eine neue, kostengünstige Klinge ersetzt. Bereits 1904 konnte die in Boston ansässige Gillette Company 90.000 Hobel und 10.000 Ersatzklingenpäckchen absetzen.Durch die Einführung der austauschbaren Klinge wurde ein großer Markt für den Verkauf von Rasierklingen geschaffen. Andere Hersteller brachten deshalb bald Rasiergeräte auf den Markt, die dem Gillettestandard entsprachen.

Ein großer Absatzsprung gelang Gillette, als seine Firma 1917 kurz vor dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg einen Vertrag mit der Armee abschließen konnte, der festschrieb, jeden Soldaten standardmäßig mit einem Gilletterasierer auszurüsten. Zu diesem Zeitpunkt war bereits die Bedeutung der Gasmaske für die Kampfhandlungen im Schützengraben erkennbar. Dieser Umstand erforderte eine tägliche Rasur der Soldaten, die bis dahin eher unüblich war. Somit gelangten 3,5 Millionen Hobel unter die männliche Bevölkerung, wodurch sich die tägliche Hobelrasur in den Vereinigten Staaten etablierte.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs bekam der Rasierhobel zunehmend Konkurrenz durch die Erfindung des Trockenrasierers. 1962 konnte der Komfort der Hobelrasur jedoch nochmals verbessert werden, nachdem Wilkinson Sword erstmals Klingen aus rostfreiem Stahl auf den Markt gebracht hatte. Das Londoner Traditionsunternehmen konnte dadurch große Marktanteile gewinnen.Maschinen und Fachkompetenz wurden hierfür von der Firma Rudi Osberghaus aus Solingen bereitgestellt, an der sich die deutsche Wilkinson Sword GmbH schließlich direkt beteiligte. ” Quelle : Wikipedia  

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Jetzt zu meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Rasierhobel

Ich hatte ehrlich gesagt , einen riesen Respekt und ein wenig Angst mich mit dem Rasierhobel zu Rasieren.

Warum Angst , fragt ihr euch? Naja man hört ja überall das je mehr Klingen ein Rasierer hat desto sicherer und einfacher ist die Rasur und da der Hobel nur eine einzige Klinge hat , machte ich mir so meine Gedanken. Schliesßlich wollte ich aber unbedingt dem Plastikmüll in meinem Badezimmer den Kampf ansagen und entschied mich dazu den Hobel zu testen.

Durch unseren Partner EcoYou konnte ich mich darauf verlassen, das der Hobel fair und nachhaltig ist und kein Plastik enthält, darum entschied ich mich auch ohne zu überlegen für Ihren Hobel.

Und siehe da meine Angst war völlig unbegründet, ich Rasierte mich am ganzen Körper, JAA wirklich ihr könnt ihn für alle stellen benutzen ohne Einschränkung. Anfangs war ich vorsichtiger und tastete mich langsam ran aber ziemlich schnell wurde ich schneller und sicherer und dann ging es ruck zuck und ich war fertig. Ohne einen Kratzer oder einer roten Stelle.

Die Rasur fühlte sich geschmeidig an , der Rasierhobel gleitete wortwörtlich über die Stellen, sie war einfach und toll 🙂

Ganz im gegenteil zu den normalen Einwegrasierern , die waren schnell Stumpf , hielten nicht mal eine einzige Rasur durch, oft brauchte ich zwei, weil ich das Gefühl hatte der Rasiert nicht mehr , zudem hatte ich sooo viel Müll, denn die sind ja nicht einfach nur eingepackt , NEIN die Klinge wird mit Plastik geschützt, der Rasierer hängt mit den anderen in einem Plastikstück und zu guter letzt sind sie noch in einer tüte verpackt. Ganz ehrlich ,viel zu viel und das muss aufhören.  Mit dem Hobel gehört der ganze Müll der Vergangenheit an.

Der Rasierhobel kommt ein einer Verpackung aus Papier an , natürlich umweltfreundlich und recycelbar, die Ersatzklingen sind in Papier umhüllt und in einer Papierverpackung. Das brauchen wir aber aus Sicherheitsgründen. Mehr Verpackung gibt es nicht.

Der Aufbau: ganz easy in nur wenigen Sekunden habt ihr den Rasierhobel  auseinander geschraubt die Rasierklinge eingesetzt und wieder zusammen geschraubt.

Alles zusammen unter einer Minute . Auf unserem Instagram Profil NatureHome24 haben wir immer aktuelle Videos und Beiträge zu den Produkten im Shop.

 

Zum Schluss ein kleines aber feines Resumee

Nie wieder ohne meinen Hobel , ich lege ihn nicht mehr aus der Hand ich bin wirklich überzeugt und Empfehle ihn euch von Herzen

 

Eure Franziska